It's teatime



Bei unserer Ankunft in Indien habe ich mir am Flughafen in Mumbai einen Becher Tee gekauft. Um mich einzustimmen musste das natürlich Chai sein. Ich habe ihn schwarz getrunken – wohl in dem Glauben, „richtige“ InderInnen sind so tough, ihn immer ohne Milch zu trinken. Was soll ich sagen… nach einer halben Tasse habe ich aufgegeben, so bitter war der Tee. Das konnte ja heiter werden.
Entsprechend erleichtert war ich also, als ich im Konvent meine erste Tasse Chai getrunken habe: mit viel Milch und Zucker. Das heißt, eigentlich nur Milch. Das Teepulver wird bei uns nämlich direkt in die Milch gegeben und dann aufgekocht. So habe ich ihn dann immer getrunken, und so trinken ihn die meisten Menschen, die ich hier kennengelernt habe.


Wie viele Tassen Chai habe ich hier bereits getrunken? Keine Ahnung. Aber mit einem Minimum von 3 Tassen pro Tag steigt die Zahl schnell. Ich habe gelernt: Chai geht immer. Jedenfalls wird das oft erwartet – egal ob morgens, mittags, abends, oder mitten in der Nacht. Und wieso nicht nach zwei Tassen noch eine dritte trinken?

 
PS: Wer seinen Chai etwas aufpimpen möchte, kann es zum Beispiel mit Ingwer, Pfeffer, oder Kardamom versuchen. Einfach mit zusammen mit Milch, Teepulver und Zucker aufkochen.

von Lisa

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