Jede Geschichte hat einen Anfang

Unsere Geschichte begann fast ein ganzes Jahr vor der geplanten Ausreise mit einem Prolog.
Nachdem wir unsere Bewerbung an die KKS Anfang Oktober abgeschickt haben, hieß es: warten. Zum Glück nicht so lange, denn schon bald bekamen wir Antwort der KKS: eine Einladung zum Orientierungswochenende im November. Nach tausendundeiner Frage an die KKS und vielen Eindrücken waren wir am Ende des Seminars ziemlich erschossen. Aber eins war klar: der Freiwilligendienst in Indien konnte kommen!

Darauf folgten ein paar schier endlose Wochen der Abiturvorbereitungen; für Vorfreude war da kaum noch Zeit. Aber dann, mit dem Abitur in der Tasche, ging es los zum ersten der beiden fünftägigen Vorbereitungsseminare. Dort lernten wir u.a. über verschiedene Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit. Ein Highlight war aber definitiv der Besuch der Inderinnen und Inder, die zurzeit als Freiwillige die KKS unterstützen. Wir bekamen die Möglichkeit, indisch zu kochen – lecker! – und   Saris anzuziehen. Zum ersten Mal war das Mit-den-Fingern-essen ausdrücklich erwünscht. Dies stellte sich dann allerdings als doch nicht so einfach heraus und natürlich kleckerten wir zunächst alles voll. Trotz allem herrschte ausgelassene Stimmung, denn zum ersten Mal konnten wir richtig indische Luft schnuppern.

Im zweiten Seminar wurden wir dann intensiver auf unseren Aufenthalt in Indien vorbereitet. Geschichte Indiens, die aktuelle politische Lage, Kinderrechte und Rassismus sind nur einige der Themen die wir umfassend besprochen und diskutiert haben. Es wurde getanzt, gesungen und Henna-Tattoos gemalt. Vorstellen können wir uns den Einheimischen nun auch schon.

„Namasté! Mera naam Belana hai. Tumhara nam kya hai?“

„Mera naam Lisa hai!“

Wir sind nun Feuer und Flamme für weitere Hindi-Kenntnisse und freuen uns schon auf das erste Kapitel unserer Geschichte: am 6.8.2017 geht es los.

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